Hier sind fünf einfache Tricks, die Outdoorliebhaber und vor allem Zeltfreaks kennen müssen. Denn auch hartgesottene verschätzen sich mal in der Temperatur oder wachen mit verspanntem Nacken auf. Mit diesen Hacks wirst du unbeschwert bis spät am Lagerfeuer sitzen und eine, vielleicht nicht gerade überaus erholsame, aber sicher angenehme Nacht im Zelt verbringen können.

Die nachfolgenden Tricks wurden vom Autor allesamt eigenhändig entwickelt und erprobt.

  • Outdoorweinkelche ermöglichen es dir, den Wein am Feuer nicht aus billigen Plastikbechern trinken zu müssen, sondern ihn mit Stil zu geniessen. So wie es sich gehört.
  • Eine frisch zugeschnittene Astgabel macht einen ordentlichen Grillrost her. Lege deine Grillade auf die Gabelung und halte sie über die Glut. Frisches, noch nicht ausgetrocknetes Holz hält der Hitze eine beeindruckende Weile stand und wird erst nach mehreren Steaks Feuer fangen
  • Selbstgebaute Kopfkissen wirken wahre Wunder, was die Lebensqualität im Zelt betrifft. Nimm ausgezogene Kleider und fülle damit ein T-Shirt, einen Pullover oder die Hülle des Schlafsackes. Das Schlafen auf der Seite liegend ist damit bestimmt noch nicht auf heimischem Niveau, aber es befreit dich vom Zwang, nur auf dem Rücken liegen zu müssen.
  • Verliebten (bei ausserordentlicher Kälte auch allen anderen) empfiehlt es sich, ihre Schlafsäcke zu fusionieren. Mach bei beiden Schlafsäcken den Reisverschluss komplett auf bis die eine Seite aus dem Schlitten ausgefahren und ausgehängt ist. Nun kannst du die freiliegende Reisverschlussseite beim Schlitten am jeweils anderen Schlafsack einfahren und aus zwei wird eins.
  • Und jetzt der absolute Knüller: Heizsteine. Hol dir einen oder zwei grosse, möglichst runde Steine und lege sie in die Nähe des Feuers. Wende sie im Verlaufe des Abends mehrmals, bis sie durch und durch aufgeheizt sind. Wickle sie in Zeitungspapier ein und nimm sie mit in den Schlafsack. Sie werden dich locker eineinhalb bis zwei Stunden richtig warm halten!

Viel Spass in der Wildnis…