Die Sommerferien sind da und du freust dich auf deine anstehende Reise? Egal ob nur in die nächste Stadt oder um die halbe Welt, mit diesen fünfzehn Tipps und Tricks werden deine Ferien ein Erfolg werden!

  1. Bank und Kreditkartenanbieter informieren
    Wissen deine Finanzdienstleister nichts von deiner Reise, werden sie bei Transaktionen aus anderen Ländern stutzig werden. Du läufst Gefahr, dass dir deine Karten sicherheitshalber gesperrt werden und du auf liquiditätstechnischen Grund läufst. Eine kurze E-Mail nimmt kaum Zeit in Anspruch und dem Problem ist vorgebeugt.
  2. Eine Reiseversicherung prüfen
    Eine Reiseversicherung schützt dich vor den Kosten, die bei Krankheit, Notfall oder Stellenverlust anfallen können und du die Reise nicht antreten oder nicht mehr weiterführen kannst. Wenn du viel unterwegs bist, solltest du dir überlegen, eine Versicherung abzuschliessen. In der Schweiz gibt es grosse Unterschiede zwischen den verschiedenen Angeboten. Eine gute Übersicht gibt dir der Vergleich des Konsumentenmagazins Kassensturz. Auch Kreditkarten beinhalten manchmal Reiseschutz.
  3. Das Zählen in der Fremdsprache lernen
    Es wird dir vieles vereinfachen, wenn du die Zahlen in der Sprache deiner Reisedestination beherrschst. Du weisst dadurch nicht nur, wie viel die Dinge kosten, sondern du wirst in vielen Ländern auch anders wahrgenommen und dich gerade in Preisverhandlungen eher auf Augenhöhe deines Gegenübers befinden.
  4. Die Reisecheckliste durchgehen
    Ein Klassiker, der sich für die allermeisten von selbst versteht. Bleibt die Checkliste jedoch bis kurz vor der Abreise unberührt, kann es für einige Erledigungen bereits zu spät sein. Sie hilft dir dabei, nichts zu vergessen, darum schieb‘ es nicht vor dir her, sondern geh‘ sie durch. Besonders zu empfehlen ist die Liste von Globetrotter.
  5. Mit den lokalen Gepflogenheiten bekannt machen
    Setze dich im Vorfeld mit den Gepflogenheiten deiner Zieldestination auseinander. Du wirst dich sicherer bewegen und weniger unangenehme Überraschungen erleben. Das Thema Trinkgeld ist ein typischer Fettnapf. Auf www.tippingaroundtheworld.com findest du heraus, was von dir in Sachen Trinkgeld erwartet werden wird.
  6. Mit dem Klima vertraut machen
    Und die nötige Kleidung packen. Klingt völlig logisch, ist aber essenziell. Dabei geht es um Klima im weiteren Sinne; um die verschiedenen Klimalagen, in denen du dich bewegen wirst. Es ist mir einmal passiert, dass ich für drei Tage im Urwald war und nicht die passende Kleidung dabei hatte. Das machte es ungemein schwieriger, die Erfahrung geniessen zu können. Doch es hat mich gelehrt – beim nächsten Dschungeltrek war ich top ausgerüstet. Überlege dir genau, was du geplant hast und welche Ausrüstung du dafür benötigen wirst.
  7. Offline Karten auf Handy laden
    Hast du die Maps deiner nächsten Location offline auf dem Handy verfügbar, braucht du dich nicht um W-Lan Hotspots zu kümmern und kannst navigieren, wenn du darauf angewiesen bist. Google Maps bietet diese Funktion ebenfalls an. Sobald du dich wieder am Netz befindest, kannst du den nächsten Kartenabschnitt offline verfügbar machen und bist so stets abgesichert.
  8. Dokumente als PDF aufs Handy laden
    Stelle alle wichtigen Dokumente deiner Reise in eine einzelne PDF-Datei zusammen. Diese kannst du ausdrucken und physisch in deinem Gepäck verstauen oder bei einem Familienmitglied deponieren. Wenn du das PDF zusätzlich auf dein Handy lädst, hast du alle deine Dokumente immer und bequem zur Hand.
  9. Für Strom sorgen
    Erstens: einen passenden Adapter für die Steckdosen dabeihaben. Zweitens: Kameraakkus, Powerbanks und Batterien der Stirnlampe voll laden, bevor die Reise losgeht. Drittens: in der letzten Nacht vor Abreise gehört auch das Smartphone zwingend an die Steckdose.
  10. Online Check in und Seatguru
    Nutze die Möglichkeit und checke online für deinen Flug ein. Du kannst dadurch deinen Sitzplatz wählen und wirst den Transatlantikflug nicht eingepfercht in der hintersten Sitzreihe verbringen müssen. Auf www.seatguru.com kannst du dich bereits vorgängig über die Kabinenaufteilung informieren.
  11. Taschenmesser gehören ins Aufgabegepäck
    Bereits zwei Mal hatte ich den Kopf nicht ausreichend bei der Sache und musste mein Taschenmesser abgeben. Einmal in Bolivien, wenige Monate später in Deutschland (Das Messer war brandneu). Darum gehört Nr. 11 für mich als eigenständiger Punkt auf die Checkliste und ich habe mir angewöhnt, das Taschenmesser immer im Necessaire zu verstauen. Das kleine Ritual gibt mir Sicherheit, dass das Messer nicht mehr im Handgepäck ist und ich weiss nach der Ankunft, wo ich es finde.
  12. Eigene Headphones dabeihaben
    Zur Standardausrüstung einer jeden Reise gehören die Kopfhörer. Sie erlauben es dir einerseits, in deine eigene Welt abzutauchen, wann immer du das möchtest, andererseits bist du dadurch nicht auf die qualitativ meist minderwertigen Kopfhörer der Airlines angewiesen und kannst das Onboard-Entertainment mit ansprechendem Sound geniessen.
  13. Onboard Upgrade anfragen
    Wenn du den Flieger besteigst, frage bei Flugpersonal nach, ob sie Onboard Upgrades anbieten. In den allermeisten Fällen wird der Preis dafür sowieso jedes Budget übersteigen doch es wird der Tag kommen, an dem dir ein Hammerangebot unterbreitet wird. Auf einem Emirates Flug von Zürich nach Hanoi war das Upgrade auch schon für CHF 250.00 pro Person verfügbar.
  14. Den Dreifachcheck verinnerlichen
    Ich habe mir auf Reisen den Dreifachcheck angwöhnt. Das bedeutet, dass ich jedes mal, wenn ich mich von einem Sitz erhebe, prüfe, ob Pass, Portmonnaie und Smartphone bei mir sind. Ein einfacher Check, der nur Sekunden in Anspruch nimmt, aber bestimmend für deine Reise sein kann. Die Erfahrung hat es mich gelehrt, liess ich vor einiger Zeit meinen Pass liegen und erhielt ihn nur Dank der Aufmerksamkeit und Hilfsbereitschaft eines Fremden wieder. Noch viel übler erging es Bekannten von mir. Sie mussten vor einigen Jahren in Australien umkehren und eine zehnstündige Autofahrt einbauen, weil sie die Pässe im Hostel hatten liegen lassen. Sie schafften es nur knapp auf den Flieger.
  15. Dich freuen
    Du hast alles geplant, gebucht, gepackt und stehst kurz vor deinem nächsten grossen Abenteuer. Freue dich darüber, nicht allen ist dieses Glück vergönnt! Sei es dir bewusst, lebe im Augenblick und geniesse das Gefühl!